Aronia – gesunde Vitamine aus der Heimat

aus MDR http://www.mdr.de/mdr1-radio-thueringen/aronia100.html

Die Aronia-Apfelbeere ist ist nicht nur aromatisch und lecker, sondern auch ein wahrer Vitaminspender. Zu DDR-Zeiten wurde die Züchtung mangels anderer Vitamin-Quellen vorangetrieben. Viele Kleingärtner haben inzwischen einen eigenen Aronia-Strauch im Garten stehen. Jetzt in der kalten Jahreszeit sind Aronia-Produkte ein guter Kick für die Gesundheit. In der Servicestunde trifft sich Matthias Haase mit Margitta Braun, die in ihrer Feinkostmanufaktur Aronia verwendet und leckere Rezepte mit der Apfelbeere parat hat.

Aronia

Die Aronia, die aus dem östlichen Nordamerika stammt, ist bei uns noch relativ unbekannt. Es ist ein Strauch, der wegen seiner Blüte und Früchte als Zierstrauch genutzt werden kann. Die Beeren des Strauchs sind sehr gesund und vitaminreich und sie besitzen vor allem sehr viel Folsäure und Mineralstoffe wie Eisen und Jod.

Blüte

Die Aronia blüht im Mai etwa zehn Tage lang. Es ist ein Rosengewächs und die Blüten erinnern an kleine Apfel-, Birnen- und Kirschblüten. Sie sind eng verwandt mit der Eberesche und riechen für den Menschen ein wenig streng. Bienen fühlen sich jedoch vom Duft der Aronia angezogen. Das Gehölz zählt zu den Bienenweidepflanzen.

Früchte

Aronia-Plantage in Schirgiswald

In Schirgiswalde bei Bautzen liegt das einzige Aronia-Anbaugebiet Deutschlands. Weil die Aroniafrüchte wie schwarz verzauberte Vogelbeeren wirken, veredelten sie die ersten deutschen Anbauer im Jahr 1975 auf Ebereschen-Hochstämmchen. Noch heute, nach über 30 Jahren, sind die Veredlungsstellen an den Hochstämmen deutlich zu sehen. Die Ernte erfolgt in Schirgiswalde noch aufwendig per Hand. Die Fruchtreife der Aronia beginnt Mitte August und reicht, je nach Sorte und Herkunft, bis in den September hinein. Aufgrund der Ähnlichkeit der Aroniafrüchte mit großen Heidelbeeren werden sie auf Bauernmärkten zum Teil auch als „große Baumheidelbeeren“ verkauft.

Wer unvermittelt in eine Aroniafrucht hineinbeißt, wird ein wenig enttäuscht sein. Die Früchte, wie auch der Saft der Aronia, schmecken herb und sorgen für ein Zusammenziehen der Mundwinkel. Ein Geschmack, der den meisten Nutzern gar nicht gefällt. Aroniafrüchte sind jedoch auf jeden Fall noch gesünder als Heidelbeeren.

Schon beim Aufschneiden der Apfelbeere ist der hohe Gehalt an Farbstoff zu erkennen. Das sogenannte Anthocyan wird gern als Lebensmittelfarbstoff genutzt, weil es keine Allergien auslöst. Er wird bereits bei vielen Säften und Nahrungsmitteln eingesetzt und ist für deren intensive Färbung verantwortlich.

MDR 1 RADIO THÜRINGEN

Die Aronia-Beeren – Infos und Tipps aus der Servicestunde

Aronia-Beeren sind echte Vitaminbomben und lassen sich zu verschiedenen Gaumenfreuden verarbeiten. Viel Wissenswertes über die köstlichen Früchte gab es in der Servicestunde.

12.12.2011, 10:33 Uhr | 11:16 min  Klicken Sie hier

Wuchsform & Kultivierung

Aroniafrüchte sind gesund und helfen, zu heilen.

Die Normalform „Aronia melanocarpa“ wird in der Regel eine Wuchshöhe von zwei bis drei, maximal vier Metern, erreichen. Von der Aronia gibt es mehrere Sorten, die sowohl in Russland, den USA, in Skandinavien oder auch in Deutschland angebaut werden. Je nach Sorte werden davon auch stammbildende Exemplare gezogen. Zu den zu Hochstämmchen veredelten Sorten gehören „Aron“, „Nero“ und „Viking“. Die Ausbeute der Früchte ist dementsprechend höher. Gute Sorten können bis zu 17 Kilo Früchte pro Exemplar liefern.

Sie sollten die Aronia im Herbst pflanzen. Wollen Sie diese als Hecke kultivieren, sollte der Abstand zwischen den einzelnen Pflanzen höchsten anderthalb Meter betragen. Aronia-Ziersträucher zeigen im Herbst eine herrliche Färbung, denn der rote Farbstoff steckt auch in den Blättern.

Produkte

In den Aronia-Produkten steckt viel Heilkraft: 48 Inhaltstoffe mit gesundheitsfördernder Wirkung sind bekannt. So soll nicht nur der Aronia-Saft das Blut verdünnen. Die Beeren lassen sich zu Saft, Gelee oder Marmelade verarbeiten.

Die Aronia-Produktpalette ist vielfältig.

Fertige Produkte werden in Deutschland bisher selten angeboten. Beim Genuss der Aronia sollten jedoch nicht mehrere Gläser hintereinander getrunken werden, da dies auch durchaus zu Magenproblemen führen kann. Verdünnen Sie immer einen kleinen Schluck Direktsaft mit Wasser. Ein Glas pro Tag dürfte ausreichend sein. Der herbe Geschmack der Aronia wird durch Beimischung von Zucker oder Likör sehr aromatisch. Auch mit Aronia versehenen Senf gibt es oder Meersalz. Doch das Hauptprodukt ist und bleibt der Saft. Der Aronia wird eine prophylaktische Wirkung bei Krebs nachgesagt, vor allem bei Dickdarmkrebs. Aus der russischen Volksmedizin ist die Aronia als Mittel gegen Bluthochdruck bekannt, gegen Hauterkrankungen, sogar bei psychischen Erkrankungen wird die Aronia eingesetzt.

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Wenn Sie weitere Fragen haben zur Aroniabeere oder Cellin, dann schreiben Sie  mir doch einfach . Ich freue mich 🙂

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